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Aktuelles

An einem schönen Spätsommertag trafen wir uns am Bahnhof zum geplanten Ausflug nach Frankfurt-Höchst. Angeregt durch den persönlichen Kontakt eines Mitglieds unseres Vorstandteams mit einem Vorstand der Bürgervereinigung Höchster Altstadt hatten wir gegenseitige Besuche vereinbart. Zunächst wollten also wir nach Höchst fahren.

Wir entschieden uns für öffentliche Verkehrsmittel und gelangten mit dem Bus über Jügesheim weiter mit der S-Bahn entspannt nach Höchst. Dort wurden wir am Bahnhof bereits vom Vorstand der Bürgervereinigung erwartet und starteten nach einer kurzen Begrüßung mit der Stadtführung.

Zunächst gab uns Herr Weber einen kurzen Überblick über die Historie Höchsts, bevor wir anschließend ausgewählte Objekte und Straßenzüge sowie positive und negative Beispiele der Stadtentwicklung und Sanierungsarbeiten in Augenschein nahmen. Auf besonderes Interesse stießen dabei, neben den Vereinsräumlichkeiten im Greiffenclauschen Haus, einige mit dem Hessischen Denkmalschutzpreis ausgezeichnete Objekte und natürlich die von der Bürgervereinigung gestiftete neue Glocke des Bolongaropalastes.

Für die nun dringend erforderliche Stärkung hatten unsere Gastgeber das Nebenzimmer des Gasthof Schwanen reserviert und damit unseren Geschmack perfekt getroffen. Gestärkt und erfrischt besichtigten wir nun die sehr besuchenswerte Justinuskirche samt Garten.

Hier verabschiedeten wir uns von unseren Gastgebern und teilten uns auf: Während die eine Hälfte den schönen Tag im Schlossgarten genoss, besichtige die andere Hälfte das Porzellanmuseum. Am Bahnhof trafen wir uns dann wieder und reisten auf gleichem Weg zurück.

Ausklingen ließen wir den Tag im Biergarten von Klein's Brauhaus.

Auch an diese Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle Mitglieder der Bürgervereinigung, die den spannenden und ereignisreichen Tag vorbereitet und durchgeführt haben! Wir freuen und auf en Gegenbesuch am 13.10.

 

Liebes Turmmännchen,

wenn jemand schreibt, die Altstädter seien sauer, werden wir hellhörig. Schließlich gehören wir doch dazu und horchen in einem solchen Fall dann mal tief in uns hinein.

Am 11.09. äußerst du also dein Verständnis für möglicherweise saure Altstädter (hier nachzulesen).  Auslöser soll sein, dass die Stadt nun mit einer „Strafzettelflut“ unbescholtene Altstadtbewohner drangsaliere, die ihr Auto bar anderer Möglichkeiten oder schlicht aus Vergesslichkeit nicht im Einklang mit Regelungen aus grundlegend anderen Verhältnissen (2003) abstellten.

Dazu möchten wir gerne anmerken, dass wir es als durchaus richtig empfinden, wenn die geltende Regelung auch durchgesetzt wird. Sicher kann jeder von uns die ein oder andere Anekdote über Knöllchen nach quasi über Nacht aufgestellten Halteverbotsschildern oder auf Privatparkplätzen erzählen. Dennoch ist eine von uns auch immer wieder eingeforderte Aufgabe der Stadt, den ruhenden Verkehr zu kontrollieren. Auch und gerade während der von dir angesprochenen Veranstaltungen.

Seit der Regelung von 2003 (an der wir nicht ganz unbeteiligt waren)  hätten sich die Verhältnisse in der Altstadt geändert, und deshalb könne mal nicht mehr auf deren Einhaltung pochen, schreibst du. Doch, finden wir. Sollten die Regelungen nicht mehr in die heutige Zeit passen, wäre es aus unserer Sicht anzustreben diese (die Regelungen, nicht de Zeit) zu ändern. Und nicht nach Belieben Autos auf dem begrenzten Platz in der Altstadt abzustellen.

Unser Vorschlag; Komm doch einfach mal zu einem unserer Stammtische, normalerweise am ersten Donnerstag eines Monats im Riesen. Wir diskutieren dieses Thema sehr gerne. Und wenn wir zusammen eine bessere Lösung für uns Altstadtbewohner erarbeiten, finden wir damit bestimmt auch Gehör bei den richtigen Stellen in der Stadt. Meist liegen unserer Meinungen ja gar nicht so weit auseinander.

Viele Grüße aus den Gassen Richtung Turmspritze

Für den Vorstand
Andreas Felten

Obwohl wir wetterbedingt unseren Infostand auf dem Marktplatz kurzfristig umziehen mussten, fanden weit über 100 Interessierte am heutigen Tag des offenen Denkmals den Weg zu uns!

Wegweiser zur Veranstlatung auf dem Marktplatz

Aufgrund des großen Andrangs schon vor der ersten angekündigten Führung um 11:00 Uhr haben wir kurzfristig entschieden, die  Teilnehmeranzahl zu erhöhen und die Gruppe im Verlauf der Führung zu trennen. So konnten wir zu jeden der drei Termine über 25 Teilnehmer zulassen.

Beucher am Stand auf dem Markplatz

An der ersten Station wurde die Gruppe dann geteilt. Während die eine Hälfte in die Entstehung des Oberstadt-Viertels eingewiesen wurde, konnte der übrige Teil das in der Sanierung befindliche Fachwerkhaus in der Aschaffenburger Straße 93 besichtigen. Später wurde die Gruppe dann wieder vereinigt und setzen den Rundgang durch die Oberstadt dann gemeinsam fort. Bei der nächsten Runde hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, den jeweils verpassten Teil nachzuholen.

Start der ersten Führung im frühherbstlichen Nieselregen

Nach drei ausgebuchten und erfolgreichen Rundgängen und Besichtigungen stand auch schon das nächste Highlight unseres Vereins statt: Die Präsentation des 50. Hausschildes an der ehemaligen Hans-Memling-Schule:

Die seit 2012 von uns aufgelegten Hausschilder sind mittlerweile eine stetig wachsende Informationsquelle für viele Besucher und auch Anwohner. Mit ihren großen und kleinen Geschichten  sind sie inzwischen ein fester Bestandteil vieler Spaziergänge durch Seligenstadt.

Besucher bei der Präsentation des 50. Hausschilds an der Hans-Memmling-Schule

Die Anwesenheit der zahlreichen Besucher, des Stadtverordnetenvorstehers Dr. Richard Georgi und des Bürgermeisters Dr. Daniell Bastian unterstrich die Wertschätzung, die  unsere Hauschilder mittlerweile erfahren. Entsprechend groß unsere Freude, das Jubiläumsschild an einem so exponierten Objekt anbringen zu dürfen.

Vielen Dank an die zahlreichen Beteiligten, ohne deren Einsatz die Durchführung einer solchen Veranstaltung nicht möglich wäre!

Mit rund 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fand am 31.08. die angekündigte Vorabführung durch die Seligensatädter Oberstadt statt. Angeführt von Georg Giwitz ging es dabei von der Vautheigasse, über den Läusbuckel, die Aschaffenburger Starße mit einigen Zwischenstationen zu evanglischen Kirche.

Wir erfuhren ein Meneg spannender Details unter anderem zur Baugeschichte einzelner Häuser, der Bebauunug des ehemaligen Vautheigarten, zum Brand in der Fünf-Häuser-Gasse, zum Oberthor, dem Seligenstädter Brückenbauverein, dem Einmarsch der Schweden im 30-jährigen krieg und der Gründung der evangelischen Kirchengemeinde.

Über die Peterstraße ging es unter Hinweisen auf ehemalige Handwerkstraditionen und Einzelhänder zurück in die Vautheigasse, wo wir den schwül-heißen Abend bei Selbstgekeltertem und hausmacher Spezialitäten ausklingen ließen.

An dieser Stelle noch einmal vieln Dank für die detailierten Einblicke in diesen sonst weniger beachteten Teil der Altstadt! Alle, die nicht dabei sei konnten, seien auf die drei Führungen am Tag des offenn Denkmals am 08. September verwiesen.

Im August wurde wenigstens ein Schreiben eines Absenders "Kurat: Lebenswertes Seligenstadt" anonym an eine Reihe von Empfängern unserer Stadt gesendet.

Ob die Namensähnlichkeit mit unserem Verein nun zufällig oder beabsichtigt ist, darüber könnte man gewiss spekulieren. Möchten wir aber nicht.

Klarstellen möchten wir aber, dass wir keine anonymen Beschwerden streuen. Wenn wir Grund zur Beschwerde haben, dann äußern wir uns auch namentlich.

Wir freuen uns, zu unserem diesjährigen Ausflug unsere Mitglieder und Freunde und Freundinnen nach Frankfurt-Höchst einladen zu dürfen. Dort gibt es mit der Bürgervereinigung Höchster Altstadt einen Verein mitganz ähnlichen Zielen und Interessen wie wir sie haben.

Entsprechend sind wir gespannt auf den Austausch mit deren Mitgliedern und natürlich einen geselligen und ereignisreichen Tag.

Das Programm

09:20 Uhr: Treffen am Bahnhof (bei den Fahrradständern), Fahrt mit Bus 09:39 Uhr nach Jügesheim und der S-Bahn nach Höchst.
11:00 Uhr: Treffen am Bahnhof Höchst mit Mitgliedern der Bürgervereinigung Höchster Altstadt, die uns durch die Stadt führen.
13:00 Uhr: Mittagessen am Schlossplatz Höchst.
15:00 Uhr: Besuch und Führung Porzellanmuseum Höchst mit Sonderausstellung „Alt-Höchst in Cartoons“.
17:00 Uhr: Rückfahrt über Obertshausen, Ankunft Seligenstadt ca. 18:15 Uhr.

Der Teilnehmerbeitrag liegt bei EUR 10,- pro Person und umfasst die Fahrt und Eintritte/Führungen. Anmeldungen bitte bis zum 05.09.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit den Tag im Kleines Brauhaus ausklingen zu lassen.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

Zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals am 08. September 2019 führen wir Sie durch die Seligenstädter Oberstadt. Wir zeigen Ihnen Details zu Fachwerkhäusern, Höfen und Straßen, erzählen Geschichten zum Vautheigarten, dem Brand von 1909, dem Friedhof, zum immer wieder diskutierten Bau einer Mainbrücke, zur evangelischen Kirche und zum Oberthor. Zu Gastätten heute und damals und zur Bebauung der Peterstraße.

Auf unserem Rundgang besichtigen wir eine Fachwerksanierung in der Aschaffenburger Straße und erfahren interessante Details zur Hausgeschichte.

Die Führungen starten um 11:00 Uhr, 13:00 Uhr und 15:00 Uhr an unserem Infostand auf dem Marktplatz.

Der letzte Rundgang endet um 17:00 auf dem Schulhof der ehemaligen Hans-Memling-Schule zur feierlichen Enthüllung des 50. Altstadt-Hausschildes.

LKW-Verkehr in der Altstadt

Offenbach Post vom 04. April 2019:

Immer wieder Probleme! Seligenstädter ärgern sich über Laster in der Altstadt

RTL Hessen am 09. Mai 2019:

Seligenstädter Anwohnern reicht es: Bewohner fordern Straßensperrung für nervende LKW (Update 24.12.20: Artikelseite bei RTL nicht mehr verfügbar, Link entfernt)

Extra Tipp am 26. Mai 2019:

Lkw-Ärger in der Altstadt: Anwohner haben genug

Osterbrunnen

Main Echo am 18. April:

Das schönste Foto des Brunnens dieses Jahr im Main Echo. Online leider nur nach Anmeldung zugänglich:

 

Auch in diesem Jahr wurde der Brunnen auf dem Marktplatz von uns österlich geschmückt.

Dank eines ganzen Anhängers mit Zweigen eine gefällten Thuja gingen die Vorbereitungen am 12. und 13. April rasch vonstatten. Glücklicherwise stand und wiederun der Hofgarten der Gaststätte Zum Riesen zur Verfügug, sodass wir geschützt und diekt am Marktplatz die Arbeiten verrichten konnten.

Der Aufbau am Sonntag wurde in diesem Jahr erstmalig musikalisch untermalt: Das Kämmerchen-Orchester unseres Vereinsmitglieds Bernadette Fisher und ihren Kindern spielte  Menuette für Geigen und Cello vortragen und stimmte uns und die Zuschauer damit auf den Frühling ein.

 

Immer wieder und gefühlt auch immer häufiger wird auch in der Presse von Behinderungen oder Schäden vorwiegend an Hausfassaden durch LKW in der Altstadt berichtet. Für die Anwohner sind es dabei nicht immer nur die spektakulären Fälle der fehlgeleiteten großen Lastzüge, die mit großer Geduld und hohem fahrerischen Können wieder aus der Altstadt gelotst werden müssen. Häufig ist die An- oder Durchfahrt eines leichten LKW schon ein gewagtes Unterfangen.

Für die an vielen Engstellen oder potentiellen Wendepunkten gelegenen Häuser sind kleinere und größere Schäden mittlerweile zu einem regelmäßigen Ärgernis geworden. Bringt die Abwicklung und Beseitigung eines Schaden schon genug Aufwand mit sich, werden uns auch immer wieder Fälle berichtet, bei denen die Eigentümer aus unterschiedlichen Gründen auch auf den Kosten für die Schadensbehebung sitzen bleiben.

Im Verein Lebenswerte Seligenstädter Altstadt würden wir uns gerne ein Bild von der Gesamtsituation machen und gemeinsam mit der Stadt, der Polizei  und den Gewerbetreibenden nach Lösungen suchen. Dazu bitten wir um Meldung entsprechender Vorfälle, per Mail an kontakt@lsa-verein.de oder gerne auch persönlich bei unserem Stammtisch, an jedem  ersten Donnerstag im Monat in der Ratsstube des Gasthaus Zum Riesen.