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Liebes Turmmännchen,

wenn jemand schreibt, die Altstädter seien sauer, werden wir hellhörig. Schließlich gehören wir doch dazu und horchen in einem solchen Fall dann mal tief in uns hinein.

Am 11.09. äußerst du also dein Verständnis für möglicherweise saure Altstädter (hier nachzulesen).  Auslöser soll sein, dass die Stadt nun mit einer „Strafzettelflut“ unbescholtene Altstadtbewohner drangsaliere, die ihr Auto bar anderer Möglichkeiten oder schlicht aus Vergesslichkeit nicht im Einklang mit Regelungen aus grundlegend anderen Verhältnissen (2003) abstellten.

Dazu möchten wir gerne anmerken, dass wir es als durchaus richtig empfinden, wenn die geltende Regelung auch durchgesetzt wird. Sicher kann jeder von uns die ein oder andere Anekdote über Knöllchen nach quasi über Nacht aufgestellten Halteverbotsschildern oder auf Privatparkplätzen erzählen. Dennoch ist eine von uns auch immer wieder eingeforderte Aufgabe der Stadt, den ruhenden Verkehr zu kontrollieren. Auch und gerade während der von dir angesprochenen Veranstaltungen.

Seit der Regelung von 2003 (an der wir nicht ganz unbeteiligt waren)  hätten sich die Verhältnisse in der Altstadt geändert, und deshalb könne mal nicht mehr auf deren Einhaltung pochen, schreibst du. Doch, finden wir. Sollten die Regelungen nicht mehr in die heutige Zeit passen, wäre es aus unserer Sicht anzustreben diese (die Regelungen, nicht de Zeit) zu ändern. Und nicht nach Belieben Autos auf dem begrenzten Platz in der Altstadt abzustellen.

Unser Vorschlag; Komm doch einfach mal zu einem unserer Stammtische, normalerweise am ersten Donnerstag eines Monats im Riesen. Wir diskutieren dieses Thema sehr gerne. Und wenn wir zusammen eine bessere Lösung für uns Altstadtbewohner erarbeiten, finden wir damit bestimmt auch Gehör bei den richtigen Stellen in der Stadt. Meist liegen unserer Meinungen ja gar nicht so weit auseinander.

Viele Grüße aus den Gassen Richtung Turmspritze

Für den Vorstand
Andreas Felten

LKW-Verkehr in der Altstadt

Offenbach Post vom 04. April 2019:

Immer wieder Probleme! Seligenstädter ärgern sich über Laster in der Altstadt

RTL Hessen am 09. Mai 2019:

Seligenstädter Anwohnern reicht es: Bewohner fordern Straßensperrung für nervende LKW

Extra Tipp am 26. Mai 2019:

Lkw-Ärger in der Altstadt: Anwohner haben genug

Osterbrunnen

Main Echo am 18. April:

Das schönste Foto des Brunnens dieses Jahr im Main Echo. Online leider nur nach Anmeldung zugänglich:

 

Immer wieder und gefühlt auch immer häufiger wird auch in der Presse von Behinderungen oder Schäden vorwiegend an Hausfassaden durch LKW in der Altstadt berichtet. Für die Anwohner sind es dabei nicht immer nur die spektakulären Fälle der fehlgeleiteten großen Lastzüge, die mit großer Geduld und hohem fahrerischen Können wieder aus der Altstadt gelotst werden müssen. Häufig ist die An- oder Durchfahrt eines leichten LKW schon ein gewagtes Unterfangen.

Für die an vielen Engstellen oder potentiellen Wendepunkten gelegenen Häuser sind kleinere und größere Schäden mittlerweile zu einem regelmäßigen Ärgernis geworden. Bringt die Abwicklung und Beseitigung eines Schaden schon genug Aufwand mit sich, werden uns auch immer wieder Fälle berichtet, bei denen die Eigentümer aus unterschiedlichen Gründen auch auf den Kosten für die Schadensbehebung sitzen bleiben.

Im Verein Lebenswerte Seligenstädter Altstadt würden wir uns gerne ein Bild von der Gesamtsituation machen und gemeinsam mit der Stadt, der Polizei  und den Gewerbetreibenden nach Lösungen suchen. Dazu bitten wir um Meldung entsprechender Vorfälle, per Mail an kontakt@lsa-verein.de oder gerne auch persönlich bei unserem Stammtisch, an jedem  ersten Donnerstag im Monat in der Ratsstube des Gasthaus Zum Riesen.